Die Brieftaube von A-Z

Das Lexikon zum Thema "Brieftaube".
Können Sie durch Fachbegriffe ergänzen.

Zecken

befallen Tauben im Sommer. Sie spielen als Krankheitsüberträger eine Rolle. Durch das Einbohren in die äußere Haut und durch das Blutsaugen kommt es zu Hautverletzungen sowie zu Blutverlusten. Massenbefall kann Todesfälle hervorrufen.

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Zehen

Brieftauben haben an jedem Bein vier Zehen, von denen drei nach vorn und eine rückwärts gerichtet sind.

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Zeitschrift für Brieftaubenkunde

→ »Die Brieftaube«

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Zelle

→ Nistzelle

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Zellen

→ Körperzellen

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Zellenfütterung

im Gegensatz zur Gemeinschaftsfütterung – sämtliche Tauben eines Schlages erhalten die tägliche Futterration im gemeinsamen Futtertrog – wird von einigen Züchtern mit großem Erfolg die Zellenfütterung praktiziert. Dabei wird jede einzelne Taube (bzw. Paar) in ihrer Zelle g ... mehr

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Zellengitter

Teil der Nistzelle, dient zu deren Unterteilung bzw. Schließung.

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Zellennäpfchen

vorwiegend aus Glas oder Ton gefertigter Futternapf, in dem den Tauben bei praktizierter Zellenfütterung die tägliche Futterration gereicht wird.

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Zellkern

Kern der Körperzelle.

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Zellplasma

die den Zellkern umgebenden Bestandteile der Körperzelle.

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Zellteilung

Entstehung von 2 Tochterzellen aus der Mutterzelle, wobei sich erst der Zellkern und danach der übrige Teil spaltet.

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Zellulose

Kohlehydrat, das vor allem in den Randschichten der Getreidekörner enthalten ist. Siehe auch → Ballaststoffe.

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Zerealien

(Cerealien), Früchte des Feldes; insbesondere Getreidekörner.

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Zick-Zack-Fliegen im Pulk

zu beobachten bei drohender Gefahr; der vermeintliche Angreifer – z. B. Habicht – wird in raschem Flug und in engen Kreisen umflogen und so (meistens) vertrieben. Das rasendschnelle Zick-Zack-Fliegen wird auch, wenn es ohne Gefahrendrohung von der Witwermannschaft durchgeführt wird, als ein bes ... mehr

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Zink

ist von Bedeutung für die Entwicklung des Embryos. Siehe auch → Mineralstoffe.

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Zoonose

Sammelbegriff für erregerbedingte Krankheiten, die von Tieren auf den Menschen (Zooanthroponose) z. B. → Ornithose und umgekehrt (Anthropozoonose) unter natürlichen Bedingungen übertragbar sind.

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Zotten

Ausstülpungen und Fortsätze im Inneren von Organen; z. B. Darmzotten.

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Zuchtfutter

Fütterung während der Zucht.

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Zuchtgang

Aufzucht eines Geleges.

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Zuchtmethoden

die Aufgabe jeder Zuchtmethode besteht darin, bestimmte Zuchtziele zu verwirklichen. Das im Bestand verankerte Erbgut soll möglichst durch weitere hochwertige Erbfaktoren angereichert und verbessert werden, sodass die Nachkommen ihre Eltern in den gewünschten Merkmalen und ... mehr

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Zuchtschlag

separater Schlag, in dem die zur Zucht bestimmten Elterntiere ihre Jungen aufziehen. Sobald die Jungen befiedert und zur selbstständigen Futteraufnahme fähig sind, werden sie in den Jungtierschlag umgesiedelt.Zuchtschlag mit Nistzellen.          ... mehr

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Zuchtsysteme

→ Zuchtmethoden

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Zuchtwahl

→ Auslese

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Zuchtwert

einen hohen Zuchtwert besitzen solche Zuchtlinien oder auch Individuen, die die Fähigkeit besitzen, gewünschte Leistungsmerkmale und Eigenschaften an die Nachkommen zu vererben.

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Zuchtziel

Der Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. hat sich stets zum Ziel gesetzt, die Brieftaube als Kulturgut zu erhalten und die Brieftaubenzucht zu fördern. Als Zuchtziel wird die »Deutsche Allround-Brieftaube« als Sporttaube angestrebt. Hierzu wird unterschieden zwischen:a. den inneren Eigens ... mehr

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Zuflieger

verirrte Brieftaube, die nicht den direkten Weg nach Hause gefunden hat. Zumeist springt eine zugeflogene Taube in den Schlag eines anderen Züchters ein, von dem sie dann verpflegt wird. Die Verbandsseiten im → Internet ermöglichen sowohl die Meldung und die Suche eines Zufliegers als auch die S ... mehr

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Zugluft

ständiger Durchzug verletzt die isolierende Wärmeschicht, die jeder lebende Körper um sich herum bildet und von den Federn, den Haaren oder der Kleidung festgehalten wird. Unterkühlung und anhaltender Energieverlust sind die Folgen. Krankheitskeime bekommen im so geschwächten Körper die Oberha ... mehr

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Zunge (dunkle bzw. blaue)

gelegentlich vor allem bei Jungtauben vorkommendes, körperliches Merkmal, das von den meisten Züchtern negativ beurteilt wird. Es ist in vielen Fällen gesundheitlich bedingt und man sollte, wenn man darauf verzichten kann, diese Tiere abschaffen. Allerdings gibt es auch Taubenfamilien, in denen d ... mehr

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Zwangstraining

Trainingsmethode, nach der die Witwer mittels einer Fahne oder Ähnlichem für eine bestimmte Zeit zu Flugtraining animiert werden sollen.

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Zwiebeln

dem Knoblauch verwandte Knollenfrucht und wie diese ein Symbol für Gesundheit und Lebenskraft. Als Saft (Aufguss) oder zerkleinert an Brieftauben verabreicht, steht sie der Heilkraft des Knoblauchs nicht nach.Sie stellt das Gleichgewicht aller Körperfunktionen wieder her.Sie fö ... mehr

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Zwischenwirt

die Übertragung einiger Krankheiten erfolgt nicht unmittelbar von Taube zu Taube, sondern über einen sog. Zwischenwirt. Siehe z. B. → Bandwürmer.

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Zwitter

Lebewesen, bei dem sowohl männliche wie weibliche Geschlechtsdrüsen in mehr oder minderer Vollkommenheit vorhanden sind.

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Zwölffingerdarm

hufeisenförmiger Anfangsteil des Dünndarms, in dem sich die chemische Aufbereitung der Nahrung vollzieht.

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Zygote

(befruchtete Eizelle) bei der Verschmelzung von männlichen und weiblichen Keimzellen entstehendes Produkt, aus dem sich das neue Lebewesen entwickelt.

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Zyste

mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum des Gewebes.

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Zytoplasma

→ Zellplasma

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Das komplette Lexikon ist zu beziehen beim Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. Katernberger Str. 115, 45327 Essen, Tel.: 0201-872240

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