Die Brieftaube von A-Z

Das Lexikon zum Thema "Brieftaube".
Können Sie durch Fachbegriffe ergänzen.

Vakzine

Bezeichnung für alle Impfstoffe mit toten oder lebenden Erregern.

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Valin

essentielle (lebenswichtige) → Aminosäure.

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Van Hove-Uytterhoeven

Putte (Belgien). Die Schlaggemeinschaft Van Hove-Uytterhoeven besteht aus dem Trio Gust van Hove, Ehefrau mit Janssen und Sohn Geert. Der Name Uytterhoeven kommt von einem Onkel von Gust van Hove (Jos Uytterhoeven), der ihn Anfang der 70er Jahre in den Brieftaubensport einführte. Seit Jahren anhalt ... mehr

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Vanbruaene

André †, *1910, Lauwe (Belgien). Zwei spektakuläre Erfolge in den Jahren 1951 und 1953 haben wesentlich zum Ruhm dieses Schlages beigetragen. 1951 gewann der »Stier« mit dem schwarzen Auge (47-3355559) den 1. Preis Pau (920 km) gegen 1.222 Konkurrenten, indem er als einzige Taube am Auflasstag ... mehr

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Vandenabeele

Gaby, *1910, Dentergem (Belgien). Nachdem G. Vandenabeele als Jugendlicher zusammen mit seinem erfolgreichen Vater Gentiel spielte, kämpft er seit 1976 unter eigenem Namen. Der Start in eine phantastische Karriere im Taubensport begann natürlich mit Tauben seines Vaters. Gentiel Vandenabeele hatte ... mehr

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Vanderschelden

belg. Brieftaubenzüchter, der seinerzeit die sog. »Flügeltheorie« aufstellte. Danach wird der Beschaffenheit des Flügels bei der Beurteilung der Qualität einer Brieftaube besondere Bedeutung beigemessen. Siehe auch → Flügeleigenschaften.

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Vandevelde

Theo Oudenburg (Belgien). Theo Vandevelde, seinerzeit Lehrer in Oudenburg, gilt als einer der Großmeister im belgischen Brieftaubensport. Neben seinen sportlichen Erfolgen (in den Jahren um 1900) sind es vor allem seine züchterischen Leistungen gewesen, die ihn bis heute im Bewusstsein der Briefta ... mehr

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Vanhee

Gerard † (Vater) und Michel † (Sohn), Wervik (Belgien). Der Ruhm des Schlages Vanhee ist schon einige Jahrzehnte alt. Bereits vor dem 2. Weltkrieg verstand es Gerard, sich mit glänzenden Leistungen einen Namen zu machen. Nach dem eigentlichen Neubeginn im Jahre 1946 begann die Zeit, in der mit ... mehr

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Variabilität

(Variation) Ausdruck aus der Vererbungslehre für die »Veränderung des Erbsatzes«. Das Maß der Variabilität ist bei Mehrfach-Kreuzungen unendlich groß. Es sinkt bei Linienzucht und wird mit zunehmender Inzucht immer kleiner.

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Variation

→ Variabilität

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Varietät

(Verschiedenheit, Andersartigkeit) Gruppen von Brieftauben, die sich in einem oder mehreren Merkmalen deutlich von anderen Gruppen unterscheiden.

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Ventilation

→ Flügeltheorie

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Verband

im Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. (gegründet am 13. Januar 1884) mit Sitz in Essen (siehe auch → DBZ) sind rd. 55.000 Mitglieder zusammengeschlossen. Die Brieftaubenzüchter sind auf örtlicher Ebene in Vereinen zusammengefasst. Die etwa 8.300 Vereine bilden in der Organisation des Br ... mehr

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Verbandsausstellung

→ Deutsche Brieftauben-Ausstellung

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Verbandsmedaillen

vom »Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V.« werden jährlich Medaillen für »hervorragende Flugleistungen« vergeben. Diese Medaillen in Bronze, Silber und Gold werden auf Reisevereinigungsebene ausgeflogen. Die Bedingungen zu deren Erringung sind vom Verband wie folgt vorg ... mehr

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Verbandsmitglieder

dem Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. gehören zurzeit etwa 55.000 Mitglieder an.

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Verbruggen

Gommaire, *1942, Kaggevinne (Belgien). Der Grundstein für die große sportliche Karriere des Schlages G. Verbruggen, der seit Jahren zu den besten Mittelstreckenspielern Belgiens gehört, wurde im Jahre 1970 gelegt. Seinerzeit kamen 5 Vögel des damaligen Limburger Meisterschlages »Moons-Bries« a ... mehr

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Verdauung

Gesamtheit aller mechanischen und biochemischen Vorgänge, die der Zerkleinerung, dem Abbau und dem Transport der aufgenommenen Nahrung dienen.

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Verdauungsapparat

→ Verdauungsorgane

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Verdauungsorgane

Sammelbezeichnung für die mit der Verdauung der Nahrung befassten Organe. Bei der Brieftaube gehören dazu:

 

  1. Schnabel und Rachenhöhle
  2. Speiseröhre und Kropf
  3. Drüsen- und Muskelmagen
  4. Leber
  5. Darm
  6. Bauchspeicheldrüse

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Verdauungssäfte

→ Fermente

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Verdauungssystem

alle als Verdauung bezeichneten Prozesse von der Futter- und Trinkwasseraufnahme über Aufbereitung und Übernahme der Nährstoffe bis hin zum Ausscheiden unverdaulicher Nahrungsbestand­teile.

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Verdrängungskreuzung

Zweck einer Verdrängungskreuzung ist es, bestimmte Eigenschaften einer Population (Rasse, Stamm) durch bessere Erbanlagen einer anderen zu ersetzen (verdrängen). Hierzu paart man z. B. einen besonders wertvollen Täuber an die besten Weibchen des eigenen Stammes. Die daraus hervorgehenden Täubinn ... mehr

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Verdunkelung

Das Verdunkeln von Taubenschlägen wird hauptsächlich aus zwei Gründen praktiziert. Einerseits kann der Schlag während der Reisesaison abgedunkelt werden, um die Tiere ruhig zu halten. In den ersten Tagen nach einem Flug verspricht das Abdunkeln so eine schnellere Regenerationsphase. Als Faustreg ... mehr

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Veredlungskreuzung

Einkreuzung eines fremden Tieres mit dem Ziel, die Erbanlagen des eigenen Stammes in bestimmten Merkmalen oder Eigenschaften zu verbessern. 

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Vereecke

Roger, *1921, Deerlijk (Belgien). Bereits in den 20er und 30er Jahren hatte Vater Jerome Vereecke mit seinen Tauben sehr viel Erfolg; zunächst auf der Kurzstrecke, später auch auf der Mittelstrecke. Seit 1949 wurde unter dem Namen des Sohnes, Roger Vereecke, benfalls zunäc ... mehr

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Verein

→ Brieftaubenzuchtverein

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Vererbung allg.

die im Rahmen der Fortpflanzung erfolgende Weitergabe von artspezifischen und individuellen Merkmalen auf die Nachkommenschaft.

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Vererbung der roten Gefiederfarbe b: Brieftauben

der Erbfaktor (Gen) für die rote Gefiederfarbe bei Brieftauben liegt auf dem Geschlechts-Chromosom (X) und ist damit unmittelbar an die Vererbung des Geschlechts gebunden (geschlechtsgebundene Vererbung). Zum Verständnis der Vererbungs-Beispiele muss man noch wissen, dass sich der Rotfaktor (R) ge ... mehr

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Vererbung des Geschlechts

die Zellen von Brieftauben besitzen 80 Chromosomen (40 C-Paare). Davon sind 78 Körperchromosomen (39 C-Paare) und 2 Geschlechtschromosomen (1 C-Paar). Der Unterschied zwischen einem Männchen und einem Weibchen besteht darin, dass das männliche Tier zwei große Geschlechtschromosomen (XX) hat, wä ... mehr

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Vererbung dominant

(beherrschend) von einer dominanten Vererbung spricht man dann, wenn sich die Eigenschaften eines Elternteils als stärker erweisen und die Nachkommen diesem einen Elternteil gleichen. Als Beispiel soll die Vererbung der roten Gefiederfarbe dienen, die bei Brieftauben dominant vererbt wird. Paaren w ... mehr

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Vererbung geschlechtsgebunden

alle Erbfaktoren, die auf dem Geschlechtschromosom liegen, sind engstens mit der Vererbung des Geschlechts verbunden. Man spricht in diesen Fällen von der geschlechtsgebundenen Vererbung. Ein Beispiel für einen solchen Erbgang ist die Vererbung der roten Gefiederfarbe bei Brieftauben.

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Vererbung intermediär

(dazwischenliegend) das Wort intermediär bedeutet »dazwischenliegend«. Gemeint ist damit in der Vererbungslehre, dass die Eigenschaften der F1-Generation zwischen denen der Eltern liegen. Aus einer Paarung groß x klein wird also mittelgroß. In der Praxis ergeben sich dam ... mehr

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Vererbung Kopplung von Erbanlagen,

die Tatsache, dass jedes Chromosom eine Vielzahl von Erbanlagen trägt und dass damit stets eine Vielzahl von Erbfaktoren miteinander gekoppelt sind, ist für die Praxis der Brieftaubenzucht von großer Bedeutung. Dem erfahrenen Züchter, der seine Tauben genau beobachtet und kennt, ist ... mehr

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Vererbung rezessiv

(zurücktretend) im Erbgang der dominant-rezessiven Vererbung bezeichnet man das schwächere (zurücktretende, verdeckte) Merkmal, das vom dominanten unterdrückt wird, als rezessives Merkmal.

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Vererbungsgesetze nach Mendel

→ Mendel

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Vergiftungen

→ Feldvergiftungen.

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Verhaltensweisen

eine Vielzahl von angeborenen (instinktiven) und erlernten Verhaltensabläufen bilden die Voraussetzung für die Lebenstätigkeit, das Zusammenleben und die Arterhaltung unserer Brieftauben. Äußere Reize, innere Triebe und Lebensvorgänge müssen zusammenwirken, um die jeder Art eigenen Verhaltens ... mehr

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Verluste

im Jargon der Brieftaubenzüchter die Bezeichnung für Tiere, die nicht zum Heimatschlag zurückfinden.

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Verschwinderichtung

Himmelsrichtung, in der sich die Tauben nach dem Auflass beim Wettflug entfernen (muss nicht völlig identisch sein mit der Heimatrichtung).

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Versteigerung

→ Auktion

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Verstraete

Raoul, *1930, und Sohn, *1954, Oostakker (Gent) (Belgien). 1968 wurde durch den Kauf verschiedener Spitzentauben der Grundstein für eine Blitzkarriere gelegt. Aus dem Paar »Oud Bolleke« (14 x 1. Konkurs) x »Schwester Wittekop« (11 x 1. Konkurs) ging 1970 der berühmte »Gouden Bol« (70-4062007 ... mehr

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Verwandtschaftszucht

→ Inzucht

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Veterinär

→ Tierarzt

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Veterinärmedizin

→ Tiermedizin 
Tierheilkunde

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Viren

winzig kleine, intrazelluläre Parasiten von unterschiedlichem Bau. Die meisten Viren sind Infektionserreger bei Pflanzen, Tieren und beim Menschen.

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Virulenz

die Ansteckungsfähigkeit von Bakterien und Viren.

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Vitalität

Lebendigkeit, Lebenskraft.

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Vitaminbedarf

ist sehr stark von den verschiedenen Belastungen und Leistungsbeanspruchungen abhängig.

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Vitamine

Vitamine sind notwendige Nahrungsstoffe. Ihr Fehlen im Futter führt immer zur Krankheit. Sie müssen der Taube von außen mit der Nahrung zugegeben werden, da eine eigene Synthese im Körper nicht möglich ist. Teilweise werden die Stoffe von Darmbakterien gebildet und dann von der Taube resorbiert ... mehr

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Vitesse-Flüge

belgische Bezeichnung für Kurzstreckenflüge.

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Vogel

→ Täuber

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Vogelgrippe

→ Influenza A

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Voliere

meistens an Vorder-, Rück- oder Seitenfront von Gartenschlägen angebrachte »Flugkäfige«, die möglichst in Richtung Süden liegen sollten. Volieren dienen vor allem der Gesunderhaltung von Tauben, die keinen Freiflug erhalten, wie z. B. wertvolle Zuchtpaare. Der Aufenthalt und ... mehr

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Vorausflieger

Bezeichnung für eine Brieftaube, der es mehrmals gelingt, als schnellste eines Wettfluges einen 1. Preis zu erringen.

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Vorflug

vor Beginn der Preisflüge werden von den RVen 2–3 Vorflüge oder auch Trainingsflüge aus einer Entfernung von 50–100 km durchgeführt.

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Das komplette Lexikon ist zu beziehen beim Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. Katernberger Str. 115, 45327 Essen, Tel.: 0201-872240

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