Die Brieftaube von A-Z

Das Lexikon zum Thema "Brieftaube".
Können Sie durch Fachbegriffe ergänzen.

Überbrüten

ein Gelege über die normale Brutzeit von 17 Tagen hinaus bebrüten.

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Überkreuzregel

insbesondere bei Haustieren beobachtetes Phänomen. Man versteht darunter die Zuneigung des weiblichen Tieres zum Manne und des männlichen Tieres zur Frau.

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Übungsflüge

→ Vorflug.

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Uhlenbrock

Dr. Karl. Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Brieftaubenzüchter von 1940–1954.

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Uhrenstelle

sobald die Preise eines Wettfluges vergeben sind, wird die → Konstatieruhr zur Auswertung in das Lokal der Reisevereinigung (Uhrenstelle) gebracht. Alle Uhren werden nur zu Preisflügen ausgegeben. Sie müssen sonst ständig in der Uhrenstelle aufbewahrt werden.

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Uhrenstreifen

Papierstreifen innerhalb der → Konstatieruhr, auf dem durch einen entsprechenden Abschlag die genaue Ankunftszeit jeder heimgekehrten Taube registriert wird.

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Ulens

Antwerpen (Belgien). Der Name des Antwerpener Taubenliebhabers Ulens steht in engem Zusammenhang mit der Entstehungsgeschichte der modernen Brieftaube, die in Belgien etwa Mitte des 19. Jahrhunderts ihren Ausgangspunkt hatte. Es wird behauptet, dass alle Reisetauben, die wir heute besitzen, letztlic ... mehr

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Umlaufmethode

Brieftaubenzüchter, die als Reisemethode die totale Witwerschaft gewählt haben, praktizieren diese in den meisten Fällen in Form der sog. Umlaufmethode.  Natürlich gibt es auch bei dieser Spielart eine Vielzahl unterschiedlicher Variationsmöglichkeiten und Nuancen. Das Prinzip ist jedoch r ... mehr

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Umpaarung

Trennung eines Paares (→ Monogamie) und Verpaarung mit einem neuen Partner. Meist reichen einige Tage der Trennung, um neue Paare bilden zu können. Der Hauptgrund für eine Umpaarung ist, aus besonders guten Zuchttieren mit unterschiedlichen Partnern Nachzucht zu erhalten.

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Umstellung

Übergang von der Nestmethode auf die Witwerschaftsmethode.

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Umwelt

Gesamtheit aller Lebensbedingungen, die Entwicklung und Dasein der Tauben fördernd oder hemmend beeinflussen.

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Unfruchtbarkeit

durch Erbfehler, Krankheit oder Alter verursachte Unfähigkeit, Nachkommen zu zeugen.

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Ungeziefer

Lebewesen, die als Schädlinge oder Parasiten für Tauben schädlich oder lästig sind, wie z. B. Milben, Federlinge, Zecken oder auch Mäuse.

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Unikon

Markenname eines elektronischen → Konstatiersystems.

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Unkrautsamen

spielen in der heutigen Ernährung der Brieftauben keine Rolle mehr. Lediglich von feldernden Tieren werden verschiedene Unkrautsamen aufgenommen.

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Unterarm

Teil des Flügelskelettes, der mit den 12 Armschwingen (Schwingen 2. Ordnung) den Hinterflügel oder passiven Flügel bildet. Siehe auch → Flügel-Eigenschaften.

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Untergefieder

der verdeckte Teil des Gefieders, in erster Linie die Daunenfedern.

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Urin

→ Harnsäure

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Usnea barbata

zur Gattung der Bartflechten (Usnea) gehörend. U. barbata enthält das Antibiotikum Usninsäure. Bei Brieftauben werden usneahaltige Produkte erfolgreich bei Atemwegbeschwerden, Gefiederschäden oder Magen- und Darmstörungen eingesetzt.

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Das komplette Lexikon ist zu beziehen beim Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. Katernberger Str. 115, 45327 Essen, Tel.: 0201-872240

Pudel