Die Brieftaube von A-Z

Das Lexikon zum Thema "Brieftaube".
Können Sie durch Fachbegriffe ergänzen.

Salat

frischer Salat ist reich an Vitaminen und wird von Tauben gern gefressen.

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Salmonellen

→ Erreger der Salmonellose

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Salmonellose

Erreger dieser auch unter dem Namen Paratyphus oder Flügellähme bekannten Krankheit sind gramnegative, bewegliche Bakterien. Die Isolierung der Salmonellen, von denen es eine sehr große Anzahl verschiedener Stämme und Serotypen gibt, ist bei der Kotuntersuchung oder durch eine Sektion mit nachfo ... mehr

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Salz

→ Natrium

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Samenflüssigkeit

Sperma (Ejakulat) ist das Sekret der Nebenhodenkanäle; pro Tretakt werden ca. 0,01–0,2 ml Sperma mit ungefähr 200 Millionen Spermien (Samenfäden) übertragen.

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Samenleiter

Geschlechtsorgan des Täubers. Sie gehen als enge, dickwandige Hohlorgane aus den Nebenhoden hervor und münden in der Kloake. Ihr hinteres Ende dient auch als Samendepot.

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Samenzellen

der Fortpflanzung dienende, männliche Keimzellen.

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Sämereien

→ Ölsämereien

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Sammelkotprobe

Kotprobe, die von mehreren Tauben stammt; z. B. von Tieren eines Schlagabteils.

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Sandbaden

Brieftauben sind zwar keine ausgesprochenen »Sandbader« wie z. B. Hühner; dennoch ist schon beobachtet worden, dass sie, wenn sie die Gelegenheit dazu hatten, im Sand badeten.

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Saponine

Saponine wirken schleimlösend und werden deshalb bei Bronchialproblemen eingesetzt. Sie regen darüber hinaus die Magen- und Darmsekretion an und erhöhen somit die Aufnahme anderer Wirkstoffe. Saponine sind in verschiedenen Pflanzen wie z. B. Schlüsselblume, Taubnessel oder Löwenzahn enthalten.

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Sauberkeit

Erfolgreiche Züchter legen großen Wert auf die Sauberkeit der Schläge. Die tägliche Reinigung (ein- bis zweimal) gilt als Selbstverständlichkeit. Neben der Tatsache, dass man sich als Züchter lieber auf einem sauberen Schlag aufhält, wird durch Sauberkeit und Hygiene auch die Verbreitung von ... mehr

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Sauerstoff

saubere, unverbrauchte, sauerstoffhaltige Luft im Schlag trägt wesentlich zur Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Tauben bei. Brieftauben haben bekanntlich (wie alle Vögel) einen wesentlich höheren Sauerstoffbedarf als z. B. Säugetiere. Eine optimale Be- und Entlüftung ist daher ausschlaggeb ... mehr

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Säure

→ pH-Wert

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Schädel

→ Hirnschädel

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Schaerlaeckens

Ad, Baarle-Nassau (Holland). Mit Tauben, die aus Kreuzungen der Linien Janssen (Arendonk), Hofkens (Merksplas) und Louis van Loon (Poppel) hervorgingen, hat Ad Schaerlaeckens einen Taubenstamm entwickelt, der seit Jahren an der Spitze seiner Vereinigung steht. Vor allem die Nachkommen des »Goede Ja ... mehr

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Schalenhaut

besteht aus zwei dünnen Hautschichten, die dicht aneinander liegen und nur am stumpfen Ende des Eies auseinandertreten und die Luftkammer umschließen.

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Schalie

Gefiederfarbe; graue Fehlfarbe, die gelegentlich bei Janssen-Tauben vorkommt.

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Schambeine

die Schambeine oder auch Legebeine gehören neben dem Brustbeinkamm bei den meisten Züchtern zu den bekanntesten Knochen. Diese aus zwei feinen Knochen bestehende Knochenspange bildet mit dem Darmbein und dem Sitzbein das Becken der Taube. Viele Züchter halten es für ein Qualitätsmerkmal, wenn d ... mehr

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Scheckaugen

die völlig dunkle Farbe der Augen scheckiger Brieftauben ist auf das Fehlen von Pigmenten zurückzuführen. Den Schecken mangelt es nicht nur an Pigmenten (Farbstoffen) in einem großen Teil des Federwerkes, sondern auch auf der sonst farbig erscheinenden Irisoberfläche.

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Schecken

Brieftauben mit weißen Federn im ansonsten andersfarbigen Federwerk.

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Schellens

Karel †, * 1911, Kessel (Belgien). Kontakt zu Brieftauben hatte Karel Schellens bereits seit seiner Kindheit. Sein Vater war ein begeisterter Taubenliebhaber. Er selbst interessierte sich zunächst mehr für das Fußballspiel, das er in seiner Jugendzeit aktiv betrieb. Schon bald entdeckte er jedo ... mehr

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Schicken

sich an Preisflügen beteiligen.

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Schiebetürmethode

Motivations-Methode für Jungtauben zur Stärkung des Heimkehrwillens. Zur Jungtierreise werden Männchen und Weibchen voneinander getrennt und in zwei nebeneinander liegende Schlagabteile untergebracht. Vor dem Einkorben dürfen die Tauben wieder zusammen laufen – die »Schiebetür« wird geöffn ... mehr

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Schiefflieger

das »schief fliegen« von Brieftauben ist ein Symptom, dessen Ursachen nicht genau bekannt sind. Infektiöse Ursachen könnten Salmonellen oder Streptokokken sein. Die Hauptursache liegt vermutlich in der Übersäuerung der im Frühjahr nicht ausreichend trainierten Muskulatur. Häufig hat dies ein ... mehr

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Schilddrüse

befindet sich an der Vorderseite des Halses und ist eine Drüse mit innerer Sekretion. Das von ihr in den Blutkreislauf gebrachte Hormon Thyroxin erhöht die gesamte Stoffwechseltätigkeit.

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Schilddrüsenhormon

das Schilddrüsenhormon Thyroxin besteht zum größten Teil aus Jod. Es erhöht den Stoffwechsel und hat somit Einfluss auf Blutkreislauf, Herztätigkeit, Wärmeregulierung, Mauserverlauf usw.

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Schimmel

→ Gefiederfarbe

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Schlacken

Abfallprodukte des Stoffwechsels.

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Schlag

→ Brieftaubenschläge

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Schlaganlage

→ Brieftaubenschläge

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Schlageinrichtung

eine zweckmäßige Einrichtung trägt wesentlich zur Erleichterung der Schlagführung bei. Die wichtigsten Einrichtungs- und Ausrüstungsgegenstände des Schlages sind:Aus- und EinflügeNistzellenSitzplätzeNistschalenFuttertrögeMineralst ... mehr

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Schlagfedern

→ Handschwingen

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Schlaggemeinschaft

(Abk.: SG) zwei oder mehr Personen, die einen Taubenschlag führen. Eine SG kann als eine Einheit bzw. ein gemeldeter Schlag an Preisflügen teilnehmen.

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Schlaggröße

die Größe eines Schlages muss den dort lebenden Tauben angemessen sein. Grundbedingung für Wohlbefinden und Gesunderhaltung der Tiere ist, dass für jede Taube mindestens ein Sitzplatz zur Verfügung steht und genügend unverbrauchte Luft zum Atmen vorhanden ist. Eine genaue Größenangabe wie z. ... mehr

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Schlaghygiene

→ Hygiene

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Schlagvermessung

für jeden Züchter, der sich an Brieftauben-Wettflügen beteiligt, wird (mittels GPS-Koordinaten) eine Schlagvermessung errechnet. Dies ist die genaue Entfernung (Luftlinie in Metern) zwischen Auflass­ort und Schlag. Siehe auch → GPS.

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Schlupf

das Ausschlüpfen der Taubenküken aus dem Ei.

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Schlüsselbein

→ Gabelbein

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Schnabel

der Schnabel der Brieftauben ist kegelförmig und zur Spitze hin leicht gebogen. Der Oberschnabel reicht mit seiner gekrümmten Spitze etwas über den Unterschnabel. Nach den Regeln des Standards muss der Schnabel proportional zum Kopf sein und gut geschlossen.

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Schnäbeln

stimulierende Verhaltensweise kurz vor der Kopulation. Die Täubin steckt dabei ihren Schnabel in den des Täubers und es folgen würgende und schüttelnde Bewegungen wie bei der Fütterung von Jungtieren. Nach Beendigung der symbolischen Fütterung erfolgt der Tretakt.Ein schnäbelnd ... mehr

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Schnabelwarzen

→ Nasenwarzen

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Schnupfen

→ Mycoplasmose-Schnupfen

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Schönheitsbrieftauben

speziell nach Kriterien des äußeren Erscheinungsbildes gezüchtete Brieftauben. Ihre Flug-Fähigkeiten spielen eine untergeordnete Rolle. In Ausstellungen werden sie nach den Regeln des → Standards bewertet. 

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Schonmethode

andere Bezeichnung für die Witwerschaft. Schonmethode deshalb, weil die Tiere während der Reisesaison von Aufzuchtaufgaben verschont bleiben und ihre Kräfte ausschließlich für die Bewältigung der Wettflüge zur Verfügung stehen.

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Schulterblatt

zum Schultergürtel gehöriges Knochenpaar. Die beiden Schulterblätter sind bei Brieftauben etwa 4,5 cm lang und von schmaler, dolchförmig gekrümmter Gestalt. Sie verlaufen parallel zur Wirbelsäule, dicht über den Rippen und sind in den Rückenmuskeln eingebettet. Ihre spitz auslaufenden Enden ... mehr

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Schultergürtel

der Schultergürtel der Brieftaube besteht aus den drei Knochenpaaren → Rabenbein, → Gabelbein und → Schulterblatt. Er ist besonders kräftig ausgebildet und dient als Aufhängegürtel für die Flügel.

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Schutzimpfung

→ Impfung

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Schwanz

besteht aus 12 → Schwanzfedern und dient zum Starten, Landen und Steuern.

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Schwanzbinde

dunkle Binde, die quer über den hinteren Teil des Schwanzes verläuft.

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Schwanzfedern

Brieftauben besitzen zwölf Schwanz- oder Steuerfedern (6 Federpaare). Sie sind geradlinig und an den Enden abgerundet und dienen im Wesentlichen zum Starten, Landen und zum Steuern.

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Schwarmverhalten

Neigung der Brieftaube, möglichst nicht allein, sondern im Schwarm mit mehreren Artgenossen zu fliegen (→ Flugverhalten).

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Schwefel

wird in organischer Form zur Bildung der Federn, Haut und Nägel benötigt. Vor allem während der Mauser ist der Bedarf an Schwefel besonders hoch. Als Mauser-Zusatzfutter haben daher frischer Weizen und Erbsen, mit einem relativ hohen Schwefelgehalt, ihre Berechtigung. Siehe auch → Mineralstoffe ... mehr

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Schwingen

Flügel des Vogels. Siehe → Handschwingen, → Armschwingen, → Fingerschwingen. 

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Schwungfedern

zum Fliegen dienende Federn des Flügels. Der Flügel der Brieftaube besteht aus 10 (manchmal 11) Federn 1. Ordnung (Handschwingen) und 12. Federn 2. Ordnung (Armschwingen). (Siehe auch → Flügel und  → Flügel-Eigenschaften).

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Segelflug

die Segelflugeigenschaften der Brieftaube sind, im Vergleich zu ausgesprochenen Segelfliegern wie Adler oder Bussard, eher bescheiden. Ihr Flügelprofil ist wenig zum Gleiten geeignet. Mit einer Gleitzahl von 1:9 (von einem 10 Meter hohen Punkt kann sie 90 m weit gleiten) bleibt sie deutlich hinter ... mehr

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Segeln

schließt sich meistens dem → Flügelklatschen an und ist ebenso zu bewerten.

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Sekret

von pflanzlichen oder tierischen Zellen (bes. einer Drüse) abgesonderte Flüssigkeit.

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Sekretion

Absonderung von Drüseninhalt; bei innerer Sekretion an die Blut- oder Lymphbahn; bei äußerer Sekretion an die Körperoberfläche oder den Darm.

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Sektion

→ Tierkörperuntersuchungen

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Sekundär-Infektion

nachfolgende, an zweiter Stelle stehende Infektion.

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Selektion

→ Auslese

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Selektionstheorie

1859 vom engl. Naturforscher Charles Darwin begründete Theorie der »natürlichen Auslese«. Darwin geht davon aus, dass sich Tiere und Pflanzen auf gemeinsame Stammformen zurückführen lassen, die sich im Laufe der Evolution durch allmähliche Umwandlung und Anpassung zu den heutigen Formen entwi ... mehr

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Senker

→ Brustmuskulatur

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Septikämie

→ Blutvergiftung

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Serie

→ Geldspiel

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Setzen

Bezeichnung für das Geldspiel.

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Sialithen

→ Speichelsteine

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Sieg

→ Geldspiel

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Silbermedaille

→ Verbandsmedaillen

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Silizium

→ Mineralstoffe

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Sion

Robert, *1898, Lille (Frankreich). Bekannter französischer Weitstreckenschlag, der von Paul Sion (*1872, †1946) gegründet wurde. Er war auch Gründer der Textilwerke, die wie die Tauben auf seinen Sohn Robert übergingen. Schon in jungen Jahren hatte Paul Sion, der, wie später auch sein Sohn Ro ... mehr

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Sitzbein paariger

→ Beckenknochen.

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Sitzbrett

→ Sitzplätze

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Sitzplätze

im Alttierschlag erübrigen sich normalerweise besondere Sitzplätze, da in oder an den Zellen Sitzmöglichkeiten vorhanden sind. Im Jungtierschlag müssen dagegen stets besondere Sitzplätze in genügender Zahl zur Verfügung stehen. Um unnötige Kämpfe zu vermeiden, sollten stets mehr Sitzgelegen ... mehr

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Sitzregal

→ Sitzplätze

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Sitzstangen

→ Sitzplätze

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Skelett

→ Knochengerüst

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Smerle

Taubenrasse, aus der durch Kreuzung mit anderen Rassen (Dragoon, Carrier, Chesturlet, Camus, Möwchen, Cumulet) die heutige Brieftaube hervorging.

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Smeulders

Gebr., (Wout † 1991) Nuenen (Holland). Einer der bekanntesten und erfolgreichsten »Janssen«-Züchter in Holland. Herausragende Zucht- und Reisetauben sowie deren Nachzucht haben diesen Schlag, der selbst mehrere Olympiatauben für Holland stellte, über die Grenzen des eigenen Landes hinaus beka ... mehr

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Sojabohnen

sind die mit Abstand nährstoffreichsten Hülsenfrüchte der Welt. Sie zeichnen sich vor allem durch einen extrem hohen Eiweiß- und Fettgehalt aus. Dazu kommt ein großer Reichtum an Mineralien und Vitaminen.Nährstoffgehalt von Sojabohnen:Eiweiß ca. 35–38 %ohlen ... mehr

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Sommerjunge

Bezeichnung für Jungtauben, die im Juni–Juli  schlüpfen und damit zu jung sind, um an den  Jungtier-Wettflügen teilnehmen zu können. Diese Tiere werden meistens im Folgejahr zur Zucht eingesetzt.

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Sonne

Sonnenlicht ist für Tauben lebensnotwendig. Es fördert zahlreiche Lebensfunktionen und hilft bei der Bildung von Vitamin D. Auf der anderen Seite ist es keimtötend. Die UV-Strahlen zerstören die an der Oberfläche befindlichen Krankheitserreger. Es ist daher ratsam, die Schläge so zu gestalten, ... mehr

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Sonnenblumenkerne (ungeschält)

haben einen besonders hohen Rohfaser-Anteil und werden von den Brieftauben nur ungern gefressen.

Nährstoffgehalt von Sonnenblumenkernen:

 

  • Eiweiß ca. 15 %
  • Kohlenhydrate ca. 18 %
  • Fett ca. 30 %
  • Rohfaser ca. 28 %

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Sonnenfangwerte

die von den Himmelsrichtungen abhängigen Sonnenfangwerte von Fenstern in Prozent:Süden         = 100 %Südosten      = 80 %Südwesten   = 80 %Osten             = 40 %Westen &nbs ... mehr

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Sonstige Samen

neben den bereits genannten Körnerarten zählen für feldernde Brieftauben noch eine Vielzahl sonstiger Samenkörner (Unkrautsamen usw.) zur Nahrung. Sie spielen aber während der heute üblichen Haltung der Tiere kaum eine Rolle und können an dieser Stelle nicht näher beschrieben werden

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Soor

Taubenkrankheit ähnlich dem → Gelben Knopf.

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Sozialverhalten

Verhaltensweisen, die das Zusammenleben der Tauben bestimmen. Dazu gehören z. B. Schwarmverhalten, Kämpfen, Drohen usw. Siehe auch → Verhaltensweisen.

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Spalterbig

→ Heterozygot

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Speichelsteine

als winzige, punktförmige, graue Gebilde im Rachenraum der Brieftaube zu erkennen. Sie bestehen aus eiweißhaltigem, eingetrocknetem (mineralsteinähnlichem) Speichel und lassen sich nicht ohne Gewebsbeschädigungen entfernen. Nach dem bisherigen Wissensstand beeinträchtigen sie weder Gesundheit n ... mehr

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Speiseröhre

von der Schnabel-Rachenhöhle ausgehender, sehr dehnungsfähiger Muskelschlauch, der gemeinsam mit der Luftröhre am Hals verläuft und nur mit äußerer Haut bedeckt ist.

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Sperber

dem → Habicht sehr ähnlicher, aber wesentlich kleinerer heimischer Raubvogel. Das Sperberweibchen (Länge 38 cm), das deutlich größer ist als das Männchen (Länge 28 cm), ist durchaus in der Lage, eine Brieftaube zu schlagen.

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Sperma

männliche Samenflüssigkeit.

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Spermien

männliche Samenzellen.

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Spielen

Teilnahme an Brieftauben-Wettkämpfen. Jemand »spielt« seine Tauben auf einem → Preisflug.

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Spielmethoden

→ Reisemethoden

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Spinat

an Grünfutter gewöhnte Tauben fressen Spinat sehr gern. Der hohe Gehalt an Eisen und zahlreichen Spurenelementen macht ihn zu einem wertvollen Zusatzfutter. Darüber hinaus unterstützt Spinat durch die Anregung der Magen- und Lebersekretion die Verdauung.

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Spitzenflieger

Bezeichnung für eine Brieftaube, der es wiederholt gelingt, als eine der schnellsten eines Wettfluges einen → Spitzenpreis zu erringen.

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Spitzenpreis

bei den → Preisflügen stehen besonders die ersten heimgekehrten Brieftauben hoch im Kurs. Bei 4.000 eingesetzten Tauben sind dies etwa die ersten 100.

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Sportausschuss

gibt Auskunft über allgemeine sportliche Fragen und bereitet die ordentlichen Mitgliederversammlungen vor – insbesondere durch Vorlage von Vorschlägen zur Änderung der sportlichen Vergabebedingungen an das Präsidium des → Verbandes Deutscher Brieftaubenzüchter e.V..

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Sporulation

das Heranreifen von infektionstüchtigen Sporozoiten. Siehe → Kokzidiose.

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Springflügel

→ Decalage

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Spulwurmbefall

Der Befall mit Spulwürmern ist die häufigste Wurm­erkrankung der Tauben. Der Parasit ist weltweit verbreitet. Er lebt im Magen-Darm-Kanal, vor allem im Dünndarm. Bestimmte Larvenstadien wandern in die Darmwand; die geschlechtsreifen Würmer leben nur im Darmlumen. Die Verbreitung der Spulwürmer ... mehr

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Spurenelemente

nur in geringer Konzentration im Körper vorhandene chemische Substanzen. Lebenswichtige Spurenelemente sind z. B. Jod, Eisen, Kupfer, Kobalt, Fluor, Mangan usw. Sie sind u. a. Bestandteile von Wirkstoffen wie Enzymen und Hormonen. Fehlen lebenswichtige Spurenelemente in der Nahrung, treten analog d ... mehr

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Staes

Wilfried †, *1898, Izegem (Belgien). Langjähriger Präsident des Königlich Belgischen Brieftaubenliebhaber-Verbandes (KBDB) und der internationalen Vereinigung (FCI). Er hat sich in hohem Maße um die Verständigung im Zeichen der Brieftaube über Ländergrenzen hinweg verdient gemacht. Von ihm ... mehr

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Standard

Schönheitskriterien, nach denen die auf → Ausstellungen gezeigten Brieftauben bewertet werden. Die Regeln des Standards sind in fünf Kategorien gegliedert:Gesamteindruck, Auge, KopfKnochenbau, Brustbein, BeckenForm und Festigkeit des RückensMuskul ... mehr

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Ständer

Bezeichnung für die → Beine der Tauben.

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Standfutter

den Tauben steht zu jeder Zeit ein gefüllter Futtertrog zur Verfügung. Sie können fressen soviel sie wollen und was sie wollen. Die Anhänger dieser Fütterungsmethode gehen davon aus, dass die Tauben instinktiv die Nährstoffe aufnehmen, die der Körper benötigt.

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Staphylokokken

sind Bakterien, deren Name sich vom griechischen »staphyle« (Weintraube) ableitet. Es gibt zahlreiche Unterarten, die unterschiedlich krank machende Eigenschaften besitzen. Daher ist der Nachweis von Staphylokokken nicht automatisch ein Grund für eine antibiotische Therapie. Der bedeutungsvollste ... mehr

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Stassart

Guillaume, Anderlecht (Belgien). Etwa um 1900 begann die sportliche Karriere dieses großen Brieftaubenzüchters und -liebhabers. Über drei Jahrzehnte stand er dann mit an der Spitze des belgischen Taubensportes. Lediglich Dr. Bricoux, mit dem er später befreundet war, konnte ihm aufgrund der Leis ... mehr

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Steinchen

kleine, sehr harte Kieselsteinchen werden von den Tauben zur mechanischen Aufbereitung der Nahrung (im Magen) benötigt. Siehe ? Magensteinchen.

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Sternflug

Brieftaubenstart von einem zentralen Auflassort, bei dem die Tauben in unterschiedliche Heimatrichtungen abfliegen. Der → Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. startete am 31. August 2008 erstmalig einen Sternflug anlässlich des Weltfriedenstags. Rund 60.000 Tauben starteten von verschiedene ... mehr

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Steuerfedern

→ Schwanzfedern

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Stichelbaut

Alois, †1946, Lauwe (Belgien). Der hohe Bekanntheitsgrad der Stichelbaut-Tauben ist vor allem auf die Zucht- und Reiseerfolge von Michel Descamps-van Hasten zurückzuführen, der den ursprünglichen Stichelbaut-Stamm nach dem Tod seines Nachbarn und Freundes Alois Stichelbaut nahezu rein weiterent ... mehr

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Stickling

Willi † und Käthe †, Gütersloh. In den 60er und 70er Jahren zählte der Schlag des damaligen Möbelfabrikanten W. u. K. Stickling zu den besten und populärsten Schlägen des Verbandes. Die mehrmalige Erringung der 1. Deutschen Meisterschaft, die Vielzahl der Spitzenpreise und Erfolge auf Auss ... mehr

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Stimme

die Stimmlaute der Brieftaube werden durch das sog. Stimmorgan Syrinx, an der Teilungsstelle der Luftröhre (kurz vor der Lunge) gelegen, erzeugt. Ihre Lautäußerungen wie z. B. Gurren, Locken oder Piepen (bei Jungtieren) usw. sind Teil ihres Sozialverhaltens und haben bestimmte Bedeutungen für da ... mehr

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Stoces

Frans †, Winterslag (Belgien). Der gebürtige Pole Frans Stoces, von Beruf Bergmann, hat sich durch seine Zuchtarbeit in der belgischen Brieftaubenzucht einen unvergesslichen Namen geschaffen. Seine ruhmreichste Periode bezieht sich auf die Jahre 1961–1965. In dieser Zeit, als zusammen mit Jan G ... mehr

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Stoffwechsel

unter Stoffwechsel versteht man die Umsetzung derjenigen Stoffe, die durch Nahrungsaufnahme und Atmung vom Körper aufgenommen, von ihm verbraucht und dann durch die Atmung, den Darm und die Haut wieder ausgeschieden werden. Jede einzelne Zelle des Körpers nimmt daran teil und befriedigt daraus ihr ... mehr

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Stoppeljunges

Jungtaube mit beginnendem Federwuchs, etwa  im Alter von 6–10 Tagen.

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Stoßen

das Werfen der Federn während der Mauser.

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Strahlen

→ Federfahne

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Streptokokken

gehören zu den grampositiven Bakterien. Den Namen verdanken sie ihrer Eigenheit Ketten zu bilden. Sie unterscheiden sich in zahlreichen Unterarten, die nur teilweise krankmachende Eigenschaften haben. Besondere Bedeutung für Tauben hat Streptococcus gallolyticus, der unter anderem als einer der po ... mehr

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Stress

besondere körperliche Belastungen, die zu Leistungsbeeinträchtigungen, Gesundheitsstörungen und Krankheiten führen können. Ursache fürStress sind z. B.:ungesunde und schmutzige Schlägefalsche Fütterungzu hohe Besatzdichtezu große Belastungen i ... mehr

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Stressoren

körperliche Belastungen, die zu → Stress führen.

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Subkutan

unter die Haut.

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Sulfonamide

Chemobiotika; chemotherapeutisches Heilmittel zur Bekämpfung bakterieller Infektionen und bestimmter Parasitosen (z. B. Kokzidiose).

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Symptom

Krankheitsbild; für eine bestimmte Krankheit charakteristische Anzeichen.

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Syrinx

Teil der Luftröhre, in dem die Stimme der Vögel erzeugt wird.

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Das komplette Lexikon ist zu beziehen beim Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. Katernberger Str. 115, 45327 Essen, Tel.: 0201-872240

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