Die Brieftaube von A-Z

Das Lexikon zum Thema "Brieftaube".
Können Sie durch Fachbegriffe ergänzen.

Kabinenexpress

Lastwagen zum Transport von Brieftauben. Im Kabinenexpress können je nach Größe bis zu 5.000 Tauben in relativ kurzer Zeit zum Auflassplatz befördert werden. Die Herstellung von Kabinenexpressen ist einem stetigen technischen Fortschritt unterzogen. Moderne Transporter verfügen über ein ausger ... mehr

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Kahle Brüste

→ Federkrätze

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Kalium

hat Bedeutung für das Funktionieren und das Zusammenspiel zwischen Muskel- und Nervensystem. Es kommt dabei auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kalzium, Kalium und Natrium in den Säften des Körpers an. Siehe auch → Mineralstoffe.

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Kalk

→ Kalzium

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Kalkbedarf

→ Kalzium

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Kalkschale

→ Eierschale

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Kalkstoffwechsel

das Vitamin D regelt im Körper vor allem den Kalk- und Phosphorstoffwechsel. Es reguliert die Einlagerung der Kalziumsalze in den Knochen. Bei Fehlen von Vitamin D kommt es zu Wachstumsstörungen und Missbildungen im Knochengerüst (z. B. Erweichung der Knochen, krummes Brustbein usw.).

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Kalorie

Maßeinheit für die Wärmemenge, die notwendig ist, um 1 Gramm Wasser von 14,5° auf 15,5° Celsius zu erwärmen. Die Berechnung der Energiewerte eines Futters kann ebenfallsin Kalorien ausgedrückt werden. So enthält z. B.1 g Eiweiß = 4,1 Kilokalorien1 g Kohl ... mehr

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Kalzium

(Kalk), ist eines der wichtigsten Minerale für den Taubenorganismus. Man findet es in verschiedenen Formen in den Knochen, im Blut und in den Geweben. Soll die Ernährung ausgewogen sein, muss Kalzium und das lebenswichtige Mineral Phosphor in einem bestimmten Verhältnis, das etwa 1 : 1 beträgt, ... mehr

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Kämpfen

zur Verteidigung oder Eroberung von Revieren kommt es zwischen ausgewachsenen Täubern gelegentlich zu harten Kämpfen. Dabei versuchen sie, sich gegenseitig durch Schnabelhiebe und Flügelschläge aus dem umkämpften Gebiet zu verdrängen. Durch die Flucht des unterlegenen Tieres ist der Kampf been ... mehr

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Kampfschwingen

Bezeichnung für die vier äußeren Schwingen (→ Fingerschwingen) des Flügels. Sie sind während des Fluges in erster Linie zuständig für die Fluggeschwindigkeit.

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Kamphausen

Dr., Ludger, *1961, seit 1991 Tierarzt in der → Taubenklinik des → Verbandes Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. in Essen. Seit 2004 Leiter der Taubenklinik.

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Kapillare

dünnwandige, feinverzweigte Blutgefäße in den Bereichen zwischen Arterien und Venen. Sie ermöglichen den Gas- und Stoffaustausch zwischen Blut und Gewebe.

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Kapillarien

→ Haarwürmer

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Karotin

Vorstufe zum Vitamin A. Aus Karotin, dem Farbstoff der Karotte, wird in der Leber das Vitamin A aufgebaut.

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Karotten

→ Möhren

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Kastrierung

Ausschaltung der Keimdrüsen (Hoden, Eierstöcke) durch Operation u. a.

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Katalysator

Stoff, der eine chemische Reaktion auslöst oder beschleunigt, ohne dass er selbst dabei bleibend verändert wird.

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Katarrh

Schleimhautentzündung (besonders der Atmungsorgane und des Darmes) mit meist reichlichen Absonderungen, die serös, schleimig und eitrig sein können.

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Kaumagen

→ Muskelmagen

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KBDB

(Koninklijke Belgische Duivenliefhebbersbond). Belgischer Brieftaubenverband.

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Kehlkopf

bei geöffnetem Schnabel ist die obere Öffnung des Kehlkopfes, die den Eingang zur Luftröhre bildet, gut zu erkennen. Es wird von vielen Züchtern als Qualitätsmerkmal angesehen, wenn die Kehlkopföffnung eng und ruhig ist.

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Kehlkopfschlitz

→ Kehlkopf

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Keimdrüsen

(Geschlechtsdrüsen), Drüsen, die Keimzellen und Geschlechtshormone erzeugen. Beim männlichen Geschlecht die Hoden, beim weiblichen Geschlecht die Eierstöcke.

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Keimflora

die in oder auf Geweben (Haut, Schleimhaut) vorkommenden Arten von Bakterien, Hefen und Schimmelpilzen.

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Keimprobe

ein Kriterium zur Qualitätsbeurteilung des Futters ist die Prüfung der Keimfähigkeit. Manche Züchter bringen daher vor der Verfütterung neu eingekauften Futters eine Probe zum Keimen, um so Rückschlüsse auf die Qualität zu erhalten.

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Keimscheibe

→ Gelege

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Keimzellen

Zellen, die nur der Fortpflanzung dienen. Beim Weibchen sind dies die Eizellen; beim Männchen die Samenzellen.

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Kempeneers

Jef, Nieuwerkerken (Belgien). Durch den Ankauf von absoluten Spitzentauben verschiedener Herkunft und der Zuchtdevise »Gut x Gut = Gut« ist es J. Kempeneers seit 1965 gelungen, glänzende Erfolge (Provinzielle Siege, Nationale Siege, Nationale Championate, Olympiateilnahmen) zu erringen. Einer der ... mehr

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Keratin

widerstandsfähiger, schwefelhaltiger Eiweißkörper (Hornstoff), der den Hauptteil der Federn ausmacht.

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Kiel

→ Federkiel → Brustbeinkamm

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Kieselsteinchen

→ Magensteinchen

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Killefitt

Walter, Velbert. Vorsitzender der Preisrichtervereinigung von 1947–1964.

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KKB

→ Kommission zur Koordinierung von Brieftaubenauflässen

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Klak de,

→ Limpt

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Klasseneinsatz

Möglichkeit des → Geldspiels mit vierfachem Gewinn.

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Klassifizierer

erfahrener Züchter, der nach äußeren, körperlichen Merkmalen versucht, die Zucht- und Reise­eigenschaften von Brieftauben zu beurteilen.

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Klaus Gritsteinwerk

seit Jahrzehnten gehört die Firma Klaus Gritsteinwerk GmbH & Co. KG aus Bünde zu den führenden Unternehmen im Dienste des Taubensports. Im Jahre 1926 fertigte der einstige Firmengründer Otto Klaus den ersten Mineralfutterstein. Ab 1951 wurde für dieses Produkt die Bezeichnung → »Gri ... mehr

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Kleinhirn

der Teil des Gehirns, von dem aus alle Bewegungen gesteuert werden. Es ist bei Vögeln aufgrund der komplizierten Bewegungsabläufe wesentlich stärker ausgebildet als bei Säugetieren.

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Klinik

→ Taubenklinik

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Kloake

gemeinsamer Endabschnitt für Darmkanal, Harn- und Geschlechtsweg. Sie dient zur Entleerung von Geschlechts- und Stoffwechselendprodukten.

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Kloakenlippen

äußerer Rand der Kloake.

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Kluth

Hans-Peter und Sohn, Köln. Der Schlag H.-P. Kluth und Sohn zählt zu den bekanntesten deutschen Spitzenschlägen- insbesondere als Zuchtschlag (La Paloma-Oase). Die mehrmalige Erringung der 1. DM auf Bezirksebene, die Vielzahl weiterer Meisterschaften sowie die mit großer Regelmäßigkeit erzielte ... mehr

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Knesche

Erich, † 1984, Dornbirn (Österreich). Bekannter österreichischer Brieftauben-Journalist und -Liebhaber. U. a. Autor des Buches »35 Schläge in 10 Ländern«.

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Knoblauch

wird seit alters her als Heilpflanze hoch geschätzt. In der Brieftauben-Fütterung gilt Knoblauch in Form von Knoblauch-Saft,aber auch als zerkleinerte Zehe als eine hervorragende Zusatznahrung. Folgende Eigenschaften werden Knoblauch nachgesagt:Er ist ein unvergleichlic ... mehr

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Knochen

das lufttrocken nur etwa 20 g schwere Knochengerüst der Brieftaube besteht aus einer Vielzahl sehr harter und tragfähiger Knochen. Sie bilden die schützenden Umhüllungen für Eingeweide, Knochenmark, Gehirn und Sinnesorgane und dienen als Ansatzpunkte und Hebel für die Muskulatur. ... mehr

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Knochengerüst

die meisten der extrem harten und tragfähigen Taubenknochen sind nicht mit Knochenmark (wie bei Säugetieren) sondern mit Luft gefüllt. Sie sind an ein → Luftsacksystem angeschlossen, dessen Aufgabe u. a. darin besteht, das spezifische Gewicht des Körpers zu verringern. ... mehr

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Knorpelgewebe

festes, aber im Gegensatz zum Knochengewebe elastisches und schneidbares Stützgewebe. Im frühen Entwicklungsstadium ist das Skelett zunächst knorpelig angelegt, wird dann jedoch bei Vögeln relativ rasch von Knochen ersetzt. Jungtiere im Alter von etwa 20 Tagen besitzen noch knorpelige Teile im K ... mehr

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Kohaus

Prof. Dr. Josef, *1924, † 1997, von 1966 bis 1993 Präsident des Verbandes Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. 1991 ging für ihn ein Lebenstraum in Erfüllung, als er zusammen mit Ralf Geier (letzter Präsident der Sektion Sporttauben in der DDR) die Wiedervereinigung der beiden deutschen Verbänd ... mehr

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Kohlehydrathaltige Körner

Mais, Weizen, Gerste, Reis, Dari, Milo, Hirse, Hafer usw.

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Kohlenhydrate

Kohlenhydrate bestehen aus den drei Elementen Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff und bilden neben den → Eiweißen und → Fetten die Grundnahrung von Mensch und Tier. Ihr Grundbaustoff sind einfache Zucker (Monosaccharide) von unterschiedlicher Zusammensetzung und verschiedenem chem ... mehr

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Köhne

Rudi und Agnes, Inden-Pier. Mit einer Vielzahl von 1. Konkursen hat die SG Rudi und Agnes Köhne in Deutschland für Furore gesorgt. Vor allem die Siege gegen große Taubenzahlen haben diesen Schlag zu einem Begriff im deutschen Brieftaubensport werden lassen. Die Erringung der 4. Verbandsmeistersch ... mehr

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Koitus

→ Begattung

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Kokzidien

Erreger der → Kokzidiose.

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Kokzidiose

Die Kokzidiose ist einer der häufigsten Befunde bei der Kotuntersuchung. Erreger sind Protozoen.Diese einzelligen Darmparasiten kommen bei vielen Tieren vor und sind weltweit verbreitet. Es kann davon ausgegangen werden, dass der größte Teil aller Tauben befallen ist. Ältere Tauben sind jedoch i ... mehr

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Kolibakterien

→ Colibakterien

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Kombinationseignung

Fähigkeit von Rassen, Stämmen oder Inzuchtlinien, gewünschte Leistungsmerkmale- und Eigenschaften an die Nachkommen zu vererben, wenn man die Elterntiere dieser Linien miteinander kreuzt.

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Kombinationskreuzung

das Ziel von Kombinationskreuzungen besteht darin, wertvolle Eigenschaften von zwei oder mehr Rassen oder Stämmen zu vereinigen (kombinieren). Als Musterbeispiel für gelungene Kombinationskreuzungen gilt die heutige Brieftaube. Belgischen Züchtern ist es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ... mehr

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Komfortverhalten

der Körperpflege dienende Verhaltensweisen wie z. B. Baden, Sonnenbaden, Federputzen usw. Siehe auch → Verhaltensweisen.

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Kommission zur Koordinierung von Brieftaubenauflässen (KKB)

wurde im Januar 2008 gegründet und legt verbindliche Auflassplätze
für Preisflüge fest (innerhalb des → Verbandes Deutscher Brieftaubenzüchter e.V.). Außerdem werden hier weitere Rahmenbedingungen für reibungslose Flugverläufe und -abwicklungen geschaffen.

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Konjunktivitis

Bindehautentzündung.

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Konkurs

Preiszeit, Zeitspanne in der die Preistauben den Heimatschlag erreichen; auch Ausdruck für die Platzierung innerhalb der Preisliste (z. B. 1. Konkurs).

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Konkursschluss

Ende der Preiszeit.

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Konstatieren

das Eindrehen des Gummiringes in die → Konstatieruhr. Beim
elektronischen  Konstatieren → Konstatiersystem: das elektronische
Registrieren der Ankunftszeit einer Taube.

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Konstatiersystem elektronisches

elektronisches Konstatieren von Tauben bei einem Wettflug. Das manuelle Konstatieren mittels → Konstatieruhr und Gummiringen gehört weitgehend der Vergangenheit an. Denn zu Beginn der 1990er Jahre haben die elektronischen Systeme Einzug in den Brieftaubensport gehalten. Diese Elektronik erle ... mehr

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Konstatieruhr

kastenförmige Spezialuhr, mit deren Hilfe bei Brieftaubenwettflügen die Ankunftszeit jeder einzelnen Taube festgehalten wird. Sie ist so konzipiert, dass sie neben der normalen Uhren-Funktion die Gummiringe der heimgekehrten Tauben aufnehmen kann (bis zu 30) und durch je einen Abschlag die genaue ... mehr

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Kontamination

Verseuchung.

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Konturfedern

zu den Konturfedern gehören die Flug-, die Schwanz- und die Deckfedern. Charakteristisch für sie ist die durchgehende Längsachse – Federkiel genannt –, die an beiden Seiten die Federfahne trägt.

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Koopman

Cornelis (*1915) & Gerard (*1955), Ermerveen (Niederlande). Der Name Koopman ist schon längst zu einem Markenzeichen im Internationalen Taubensport geworden. Unzählige Meisterschaften, As-Tauben, Olympia-Tauben und Nationalsiege gehen mittlerweile auf das Konto der Vater-Sohn-Schlaggemeinschaf ... mehr

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Kopf

nach den Regeln des internationalen Standards für Sporttauben muss der Kopf abgerundet sein. Er darf dennoch oben ein wenig abgeflacht sein. Der Hinterkopf muss tief sein. Die Stirn muss sowohl in der Breite wie in der Höhe gut entwickelt sein.

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Kopfmuskulatur

die Muskeln des Kopfes ermöglichen die Bewegung des Schnabels, der Kehlspalte, der Augäpfel, der Augenlider und des Zungenbeines.

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Kopfskelett

die Knochen des Kopfes sind ebenfalls lufthaltig und bilden das Gehäuse für Gehirn, Augen, Gehör und Geruchsorgan. Sie sind extrem leicht und wiegen bei einer ausgewachsenen Taube nur etwa 1 Gramm.

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Koppel

belgisches Wort für Paar (Zuchtpaar).

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Kopplung

→ Vererbung (Kopplung von Erbanlagen)

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Kopulation

→ Begattung

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Korb-Auslese

→ Auslese

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Korbgeld

zur Deckung der Kosten des Reisebetriebes wird für jede zum Wettflug eingesetzte Taube ein Korbgeld berechnet.

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Körer

→ Klassifizierer

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Körpergewicht

(der Brieftaube) 400–600 g.

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Körperräudemilbe

→ Federkrätze

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Körpertemperatur

liegt bei Tauben zwischen 41° und 42° C.

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Körperzellen

die Zelle ist die kleinste lebende Einheit und Grundbaustein aller Lebewesen. Der Organismus von Tauben besteht, wie der anderer Lebewesen, aus einer unvorstellbaren Anzahl von Zellen unterschiedlicher Gestalt, Größe und Funktion. Am Anfang eines neuen Taubenlebens steht die befruchtete Eizelle, a ... mehr

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Kot

durch die Kloake ausgeschiedene, unverwertbare Nahrungsreste, die zusammen mit Verdauungssäften, Darmbakterien und verbrauchten Darmzellen den Kot ausmachen. Der normale Kot gesunder Tauben ist fest, zu Kugeln gebunden und mit einem kreideartigen Überzug, der Harnsäure, bedeckt. Einige Daunenfede ... mehr

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Kotkontrolle

der Kot der Tauben, vor allem der Nachtkot, gibt dem Züchter wichtige Hinweise auf deren Gesundheitszustand. Der erste Blick beim Betreten des Schlages gilt
daher den Kothäufchen der einzelnen Tiere.

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Kotprobenuntersuchung

die mikroskopische Untersuchung von Kotproben dient der Gesundheitsüberprüfung des Taubenbestandes. Jeder verantwortungsbewusste Brieftaubenliebhaber sollte mindestens zweimal im Jahr Einzel- und/oder Sammelkotproben seiner Tiere auf Darmparasiten (Spulwürmer, Haarwürmer, Bandwürmer, Coccidien) ... mehr

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Kotuntersuchung

→ Kotprobenuntersuchung

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Kozlowski

Alfred, † 1995, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. von 1971 bis 1990.

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Krankheitserreger

Krankheiten verursachende Lebewesen (Parasiten oder Mikroben).

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Kreisverband

(veraltet) eine oder mehrere → Reisevereinigungen bildeten einen Kreisverband. Zur Gründung  waren mindestens 400 Mitglieder erforderlich. Zuletzt gab es im → Verband Deutscher Brieftaubenzüchter rd. 170 Kreisverbände. Heute erfolgt die Einteilung in → Regionalverbände.

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Kresse

durch ihre blutreinigende und Darmparasiten bekämpfende Wirkung ist diese Pflanze bei manchem Züchter als Grünfutter sehr geschätzt.

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Kreuzung

(Fremdzucht) Begriff aus der Tierzucht. Man versteht darunter die Paarung von Tieren, die zwei verschiedenen Rassen, Stämmen oder Familien angehören, die also nicht miteinander verwandt sind. Als »nicht-miteinander-verwandt« bezeichnet man nach Lahaye und Cordiez in »Die belgische Reisetaube« ... mehr

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Kricke

Prof. Norbert, † 1984, Düsseldorf. Der Kunst-Professor aus Düsseldorf hat sich mit der Nachzucht der Zuchtlinie »Desmet-Matthijs« einen großen Namen gemacht. Vor allem in den Jahren um 1970 hat er damit spektakuläre Erfolge erzielt. Auch auf verschiedenen anderen Schlägen haben »Kricke-Tau ... mehr

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Kropf

der Kropf stellt eine dünnhäutige, halbkugelförmige, sehr dehnungsfähige Ausbuchtung der Speiseröhre dar. Er ist bei Tauben dreiteilig und besteht aus dem mittleren Teil und den beiden Seitentaschen. Seine Aufgaben sind sehr vielseitig. So ist erDurchgangsstation fü ... mehr

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Kropfmilch

in den ersten Lebenstagen werden Tauben (als einzige Vögel) mit einer so genannten Kropfmilch gefüttert. Diese bildet sich nach etwa 12-tägiger Brutzeit im Kropf beider Eltern und besteht aus abgestoßenen Zellen der Kropfschleimhaut. Der Nährwert der Kropfmilch, deren Bildung vom Hormon Prolakt ... mehr

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Krusenbaum

Walter, † Mülheim/Ruhr. Der auch als »Altmeister des deutschen Brieftaubensports« bezeichnete W. Krusenbaum hatte bis zu seinem Tode die ruhmreichen Fabry-Tauben der fünfziger Jahre mit so wohlklingenden Namen wie Bronze 26, Monty, Atlas, Petit crack, Sputnik und Argenton als Zuchtbasis. Die N ... mehr

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Kühntopp

Klaus, *1948, seit 1986 Redakteur der Zeitschrift für Brieftaubenkunde
 → »Die Brieftaube«, Organ des Verbandes Deutscher Brieftaubenzüchter.

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Kupfer

spielt eine Rolle bei der Bildung des Blutfarbstoffes. Siehe auch → Mineralstoffe.

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Kurzstrecken-Tauben

Bezeichnung für Tauben, die ihre stärksten Leistungen auf Kurzstrecken-Wettflügen (so genannten Sprintstrecken) von ca. 100 km bis ca. 300 km erbringen. Es sind besonders schnelle Tauben, denen es aber am nötigen Durchhaltevermögen zur erfolgreichen Bewältigung weiterer Entfernungen mangelt.

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Kurzstreckenflüge

Wettflüge, deren Flugstrecke etwa zwischen 100 und 300 km liegt.

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KV

→ Kreisverband

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Das komplette Lexikon ist zu beziehen beim Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. Katernberger Str. 115, 45327 Essen, Tel.: 0201-872240

Pudel