Die Brieftaube von A-Z

Das Lexikon zum Thema "Brieftaube".
Können Sie durch Fachbegriffe ergänzen.

Backs Theodor, GmbH

die Wiege des heutigen Unternehmens stand in Bochum. Hier befasste sich Theodor Backs, der dort eine Gastwirtschaft betrieb, intensiv mit der Brieftaubenzucht. Seine großen Erfolge machten ihn sehr schnell im In- und Ausland bekannt. Im Jahre 1898 entstand sein erstes Produkt - »Backs-Taubenkuchen ... mehr

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Baden

von der Möglichkeit, ein erfrischendes Bad zu nehmen, machen gesunde Tauben zu jeder Jahreszeit gern und ausgiebig Gebrauch. Durch rüttelartige Körper- und Flügelbewegungen versuchen sie, Federn und Körper zu reinigen. Dabei werden Federpuder, Parasiten, Schuppen, einzelne lose Federn usw. entf ... mehr

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Badesalz

→ Badezusätze

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Badewanne

flache, etwa 10 cm tiefe Wanne, die zu Dreiviertel mit Wasser gefüllt und den Tauben zum Baden in den Schlag, in die Voliere oder vor den Schlag gestellt wird.

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Badezusätze

dem Badewasser wird häufig ein keimtötendes Präparat in Form von Badesalz oder einfach nur Kochsalz beigefügt. Da die Tauben vom Badewasser trinken können, ist darauf zu achten, dass keine für die Gesundheit nachteiligen Bestandteile darin enthalten sind.

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Bakterien

mikroskopisch kleine Organismen. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Bakterien, die überall in Luft, Wasser und Erde vorkommen und unterschiedliche Funktionen erfüllen. Einige Bakterien-Arten sind als Krankheitserreger bekannt.

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Ballaststoffe

in den Randschichten von Getreidekörnern ist ein beträchtlicher Anteil an Zellulose, auch Rohfaser genannt, enthalten. Mit Hilfe der Darmbakterien wird ein gewisser Prozentsatz zu Traubenzucker abgebaut und dem Stoffwechsel zugeführt. Der weitaus größte Teil verlässt jedoch unverdaut mit dem K ... mehr

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Balzverhalten

der Partnersuche dienende Verhaltensweisen wie z. B. Gurren, Balzdrehen, Schnäbeln, Flügeltippen, Begatten usw. Siehe auch → Verhaltensweisen.

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Bandwürmer

Bandwürmer haben im zoologischen System eine andere systematische Stellung als Rundwürmer. Es sind im Darm lebende, flache, kettenartige, teils sehr lang werdende Parasiten, die dem Tierkörper Nährstoffe und Vitamine entziehen. Sie existieren in mehreren Arten. Mit dem Kopf fest im Darm veranker ... mehr

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Barcelona

populärster und weitester internationaler Brieftaubenwettflug, an dem sich jährlich Züchter aus Belgien, den Niederlanden, Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Großbritannien beteiligen.

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Bastarde

→ Hybriden

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Bauchspeicheldrüse

aus oberem, mittlerem und unterem Lappen zusammengesetzte grau-rötliche Anhangdrüse des Dünndarms. Sie mündet über drei Ausführungskanäle in den Zwölffingerdarm und erfüllt zweierlei Funktionen. Sie liefert erstens Verdauungssäfte (Fermente) für Kohlehydrate, Fette und Eiweiß und produzi ... mehr

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Bazillen

Gruppe der → Bakterien.

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Be- und Entlüftung

eine der wichtigsten Voraussetzungen für Gesundheit und Wohlbefinden der Tauben und damit für Erfolge in Zucht und Reise ist eine optimale Be- und Entlüftung der Schläge. Brieftauben haben bekanntlich (wie alle Vögel) einen wesentlich höheren Sauerstoffbedarf als Säugetiere. Es muss sicherges ... mehr

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Becken

→ Beckenknochen

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Beckenknochen

das Becken der Taube wird von drei paarigen Beckenknochen gebildet. Am Darmbein als größtem Beckenknochen setzen die sog. Sitzbeine an. Hierzu kommt unterhalb vom Sitzbein als feine Knochenspange das Schambein (Legebein).

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Beckenmuskulatur

bei Vögeln zurückgebildete Muskulatur, da die Rückenwirbelsäule durch die Verschmelzung mit dem Becken und dem Lendenkreuzbein kaum Bewegungen zulässt.

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Befruchtung

Vereinigung der männlichen Samenzelle mit der weiblichen Eizelle. Nach der → Begattung wandern die in sehr großer Zahl in die Kloake des Weibchens eingespritzten männlichen Samenzellen (Spermien) im Eileiter bis zu seinem oberen Ende, dem Trichter, vor. Hier, am Ort der Befruchtung, erwarten si ... mehr

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Begattung

die geschlechtliche Vereinigung der Tauben besteht, da dem Täuber ein spezielles Begattungsorgan (Penis) fehlt, lediglich aus einem kurzen Aufeinanderpressen der Kloakenlippen des Männchens mit denen des Weibchens. Dabei wird die Samenflüssigkeit (Sperma), die eine unvorstellbare große Zahl von ... mehr

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Beifutter

die Hauptnahrungsmittel der Brieftaube sind → Getreidekörner und → Hülsenfrüchte. Als Beifutter werden Zusatz-Futtermittel wie z. B.  → Grünfutter, → Bierhefe oder → Mineralstoffe etc. bezeichnet.

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Beinbefiederung

selten vorkommender Rückschlag auf ein körperliches Merkmal, das bei Vorfahren der Brieftaube teilweise vorhanden war. Siehe → Atavismus.

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Beine

Die Beine dienen den Vögeln zur Fortbewegung auf dem Boden und unterstützen den Start- und Landevorgang. Sie geben durch das Abschnellen vom Boden eine gute Starthilfe und federn bei der Landung den Landungsstoß ab.

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Beinlähme

→ Salmonellose

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Benzing

Marke von Konstatieruhren und elektronischen ? Konstatiersystemen.

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Beriberi

Vitaminmangelkrankheit, die durch das Fehlen von Vitamin B1 hervorgerufen wird.

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Beringen

im Alter von etwa 7 Tagen wird der jungen Taube der Fußring aufgezogen.

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Berlengee

Hector †, Aspelaere (Belgien). Die Schimmeltauben des damaligen Bürgermeisters von Aspelaere wurden berühmt, als im Jahre 1953 der Sieg von Barcelona international errungen wurde. Es folgten weitere, aufsehenerregende Erfolge von den großen Nationalflügen St. Vincent, Pau und Marseille. ... mehr

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Bertels

Jos, † 1983, Turnhout (Belgien). Bekannter belgischer »Janssen«-Züchter. Er begann 1946 mit Geschwistern und Nachkommen der berühmten Janssen-Taube »Wondervosje v. 45« und holte sich Jahr für Jahr aus den besten Tieren der Gebr. Janssen, Arendonk, weitere Tauben hinzu. Da er niemals ... mehr

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Bezirk

bis zum Jahr 2002 bildeten mehrere Kreisverbände einen Bezirk. Im → Verband Deutscher Brieftaubenzüchter gab es zuletzt 35 Bezirke. Seit 2003 ist der Verband in → Regionalverbände aufgeteilt.

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Bierhefe

ein hochwertiges Naturprodukt, das heute von vielen Züchtern als Ergänzungsfutter an die Tauben verfüttert wird. Der Wirkungsgrad der Bierhefe liegt insbesondere im Zusammenwirken aller  Inhaltsstoffe und in ihrem natürlichen Verhältnis  zueinander. Sie ist reich an Vitaminen und enth ... mehr

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Bindegewebe

die tierischen Organe umhüllendes, verbindendes und stützendes Gewebe. Es dient dem Stoffwechsel und der Speicherung von Wasser und Fett.

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Binden

→ Flügelbinden

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Biotin

Vitamin H.

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Bitterstoffe

Bitter schmeckende Stoffe, die appetitanregend wirken und die Sekretion der Verdauungssäfte fördern. Sie sind in verschiedenen Pflanzen enthalten wie z. B. im Löwenzahn, im Wermut, im Salbei, in der Weidenrinde usw.

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Blau mit Binden

als Wildform bezeichnete Gefiederfarbe. Dabei ziehen sich über den hinteren Teil des blaugrauen Flügelschildes zwei dunklere Querstreifen.

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Blaugehämmert

→ Gehämmert

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Blinddarm

→ Darm

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Blut

Das Blut von flugtüchtigen Vögeln zeichnet sich durch eine hohe Leistungsfähigkeit aus. Es ist besonders reich an roten Blutkörperchen. Diese Blutkörperchen enthalten darüber hinaus mehr → Blutfarbstoff (Hämoglobin) als die der Säugetiere.

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Blutauffrischung

Bezeichnung für die Einkreuzung bestimmter Tiere in einen durchgezüchteten Stamm. Es handelt sich hierbei aber nicht um die »Auffrischung des  Blutes«, sondern um die Einführung neuer Erbanlagen.

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Blütenpollen

der von Bienen gesammelte Blütenstaub. Er ist die männliche Keimzelle der Blüte und dient dem Bienenvolk zur Aufzucht der Brut. Der Reichtum an Vitaminen, hochwertigem Protein sowie an zahlreichen essentiellen Aminosäuren macht Blütenstaub zu einem wertvollen, ergänzenden Nahrungsmittel.

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Blutfarbstoff

(Hämoglobin) Farbstoff der roten Blutkörperchen, der Sauerstoff und Kohlensäure an sich bindet und wieder freigibt. Er übernimmt den Transport des Sauerstoffs von der Lunge zu den Stätten des Verbrauches. Auf dem Rückwege werden die Verbrennungsprodukte (Kohlensäure) zur Lunge gebracht, wo si ... mehr

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Blutfeder

junge Feder mit Blutstockung, die aus verschiedenen Gründen nicht aus der sie umgebenden Scheide herauskam. Damit die entstehende Feder sich normal entwickeln kann, muss die Scheidenhaut mit großer Vorsicht geöffnet werden.

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Blutlinie

Bezeichnung für eine bestimmte Erbkette bzw. Abstammung. Das »Blut« einer bestimmten Taubenfamilie oder eines einzelnen Tieres fließt sprichwörtlich auch in den Nachkommen.

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Blutmenge

bei erwachsenen Brieftauben = etwa 8 ml je 100 g Körpergewicht.

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Blutschwamm

eine immer wieder zu beobachtende Krankheit der Tauben ist der Blutschwamm. Es kommt hierbei, vor allem am Rücken oder an den Füßen, zu weichen, dunkelrot gefärbten, sehr leicht einreissbaren Auftreibungen der Haut, die gekammert sind. Meist sind nur ein oder zwei Stellen zu finden. Die Auftreib ... mehr

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Blutuntersuchung

Untersuchung des Blutes, um daraus vorhandene oder bereits überstandene Krankheiten zu erkennen.

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Bohnen

gehören neben Erbsen und Wicken zu den bevorzugten Hülsenfrüchten in derBrieftaubenernährung. Vor allem während der Jungtieraufzucht leisten sie hervorragende Dienste, können aber das ganze Jahr über im Futter enthalten sein.Nährstoffgeh ... mehr

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Bonfigt

Franz, † 1953. Präsident des Verbandes Deutscher Brieftaubenzüchter von 1939–1945.

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Boostereffekt

(Verstärkereffekt), man versteht darunter die durch eine zweite Impfung hervorgerufene, starke Vermehrung der noch im Blut vorhandenen Antikörper. Damit wird die Schutzwirkung, die nach der ersten Impfung aufgebaut wurde, verstärkt und verlängert. Der Boostereffekt wird jedoch nicht bei allen Im ... mehr

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Bosch

Jos van den, † 1970, Berlaar (Belgien). Im belgischen Taubensport war er einer der ganz Großen. Seine »Karriere« begann im Jahre 1907, als sein Vater (er selbst war 13 Jahre alt) bei dem damaligen Starspieler »Staf de Win« einen geh. Weißkopf-Vogel kaufte, der unter dem Namen »Wittekop-Vite ... mehr

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Bostijn

Pol, † 1985, Moorslede (Belgien). Anfang der 1930er Jahre begann die züchterische Laufbahn von Pol Bostijn, einem der belgischen »Altmeister« des Weit- und Weiteststreckenspiels. Sein zunächst aus Tauben verschiedener Herkunft (u. a. Cattrysse) entwickelter Stamm wurde vor allem durch die Eink ... mehr

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Botentauben

bereits im Altertum verwendeten Griechen, Römer, Ägypter und Chinesen Tauben als Überbringer von Botschaften, indem in kleinen Röhrchen befindliche Depeschen an den Beinen der Tiere befestigt wurden. Vor allem in Kriegszeiten spielten Brieftauben von jeher eine bedeutende Rolle.

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Boxtel

v. Henk, † 1985, Kaatheuvel (Niederlande). An der Basis dieses niederländischen Meisterschlages, gelegentlich als »Schrecken von Brabant« bezeichnet, standen Tauben der Gebr. Janssen, Arendonk. Schon im Jahre 1948 wurden vom Vater die ersten Tauben aus Arendonk geholt. Mit der Nachzucht so lege ... mehr

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Braakhuis

Marcel †, Maastricht (Holland). Holländischer Weitstreckenchampion, der mit den so  genannten »Zwarte Moordenaars« (Schwarze Mörder) aufsehenerregende Erfolge auf den großen Nationalflügen erzielte. Die »Zwarten Moordenaars« stammen aus dem Zuchtpaar ... mehr

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Braukämper

Horst, † 2006,Bochum. Vorsitzender der Preisrichtervereinigung von 1976 bis 1999.

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Breitbandantibiotika

gegen zahlreiche verschiedene Krankheitserreger wirksame → Antibiotika.

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Brennnesseln

kleingeschnittene Brennnesseln bilden ein überaus gesundes Zusatz-Nahrungsmittel für Brieftauben. Ihr Reichtum an metallischen Stoffen (Eisen, Magnesium) macht sie wertvoll für die Produktion von roten Blutkörperchen und damit für die Sauerstoffversorgung des Körpers. Weitere Wirkstoffe (Ameis ... mehr

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Brennwert

→ Energiewert
physiologischer

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Brett

»vom Brett spielen« benennt eine Methode zur Reise. Hierbei ist das Reisetier nicht angepaart und hat keine eigene (Nist-) Zelle. Die Taube wird aus dem Sitzregal o. ä. heraus »vom Brett« gespielt.

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Bricoux

Dr. Arthur, Jolimont (Belgien). Schon in seiner frühen Jugend beschäftigte sich Dr. A. Bricoux, der bei vielen Fachleuten noch heute als einer der besten Brieftaubenkenner und -züchter aller Zeiten gilt, mit Brieftauben. Im Verlaufe seines Züchterlebens spielte er zeitweise, vor allem in ... mehr

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Brieftauben

Rasse der Haustauben, die sich durch ein besonders gutes Heimfinde- und Flugvermögen auszeichnet. Moderne Brieftauben bewältigen innerhalb eines Tages Flugstrecken bis zu 1.000 km (Luftlinie) mit Geschwindigkeiten zwischen 60 und 80 km/h. Bereits in der Antike wurden Vorfahren der Brieftauben als ... mehr

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Brieftaubenringe

→ Fußringe

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Brieftaubenschläge

einer der wesentlichen Faktoren für Erfolge auf Wettflügen und in der Zucht ist die zweckmäßige Schlaganlage. Sie sollte so beschaffen sein, dass die Tiere sich dort wohl fühlen und gesund bleiben und dem Züchter die Schlagführung ohne große Mühe möglich ist. Dazu sind folgende Voraussetzu ... mehr

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Brieftaubenzuchtverein

in Deutschland gibt es ca. 55.000 Brieftaubenfreunde, die dem  → Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. in rund 8.000 örtlichen Vereinen angeschlossen sind. Diese Vereine wiederum sind einem von 67 Regionalverbänden angeschlossen.

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Brikon

Markenname eines elektronischen  → Konstatiersystems.

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Brockamp Dr. - Probac -

Die Firma Dr. Brockamp / Probac, IPC-Sportprodukte in Boppard am Rhein hat sich auf die Entwicklung von probiotischen Futtermitteln spezialisiert, die der natürlichen Gesunderhaltung von u. a. Brief- und Rassetauben dienen. (Probiotika sind Nahrungsergänzungsmittel, die lebende nützliche Mikroorg ... mehr

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Bronzemedaille

→ Verbandsmedaillen

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Brustbein

etwa waagerecht liegende, eiförmig gestaltete Knochenplatte, die den Brustkorb nach unten abschließt und dem Eingeweide den tragenden Unterbau gibt. Der vorn abgerundete und senkrecht nach unten ausladende knöcherne Brustbeinauswuchs, der von Brieftaubenzüchtern häufig als das Brustbein bezeich ... mehr

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Brustbeinkamm

der große, vorn abgerundete und senkrecht nach unten ausladende Brustbeinkamm verläuft leicht gewölbt ansteigend zum Schwanzende hin. Er bildet die Ansatzfläche für die mächtigen Flugmuskeln der Brieftaube. Je größer das Flugvermögen von Vögeln, desto ausgeprägter und tiefer ist der Brust ... mehr

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Brustbeinkiel

→ Brustbeinkamm

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Brustmuskulatur

die Brustmuskulatur der Brieftaube bildet den Antriebsmotor für den Flug und ist besonders ausgeprägt. Sie besteht aus dem großen Brustmuskel, dem Senker und dem kleineren Brustmuskel, dem Heber. Der große Brustmuskel erstreckt sich vom äußeren Teil des → Brustbeinkammes bis hin zur Unt ... mehr

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Brutdauer

die Brutdauer beträgt ca. 16–18 Tage.

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Brüten

→ Brutpflege

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Brutflecken

Bezeichnung für die zu beiden Seiten des Brustbeinkammes befindlichen, stark vermehrten Blutgefäße der äußeren Haut brütender Tauben. Die zum Ausbrüten der Eier erforderliche Hauttemperatur von etwa 40° C wird auf diese Weise möglichst nahe an die zu erwärmenden Eier gebracht.

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Brutpflege

wird wechselweise vom Täuber und von der Täubin wahrgenommen. In der Regel brütet der Täuber tagsüber von etwa 10–17 Uhr und die Täubin während der übrigen Zeit.

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Brutschale

→ Nistschale

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Buchweizen

spielt in der Ernährung von Brieftauben nur eine untergeordnete Rolle. Er hat einen relativ hohen Rohfaseranteil.Nährstoffgehalt von Buchweizen: Eiweiß ca. 12–13 %Kohlenhydrate ca. 58 %Fett ca.   2 %Rohfaser ca. 12–13 ... mehr

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Bürzel

die hinterste Rückenpartie, die die paarige → Bürzeldrüse enthält.

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Bürzeldrüse

auf dem Rücken der Tauben, kurz vor dem Schwanzansatz befindliche Drüse. Durch leichten Druck des Schnabels wird dieser einzigen Hautdrüse des Körpers ein fettiges, schmieriges Sekret entnommen, das beim Putzen auf das Gefieder aufgetragen wird. Dadurch bildet sich ein dünner Fettfilm, der ausg ... mehr

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Das komplette Lexikon ist zu beziehen beim Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. Katernberger Str. 115, 45327 Essen, Tel.: 0201-872240

Pudel