Erfolg im Taubensport

Hier erfahren Sie, wie Sie mit mehr
Hintergrundwissen zum Erfolg kommen.

Ammenaufzucht

Warum sollte Ammenaufzucht die Ausnahme sein? 

Man sollte immer wieder daran denken, dass sich die Qualität einer Taube aus dem Erbgut und der Umwelt zusammensetzt. Die Umwelteinwirkungen beginnen spätestens am Schlupftag. Ein Umlegen von Eiern ist ein Verändern der Umwelt. Ammen zeigen ein anderes Fütterungsgebaren, Behütungsverhalten und sonstige vom Züchter nicht wahrgenommene Verhaltensweisen. Außerdem sind die Qualitätsunterschiede der Kropfmilch verschieden.
Bei der später voll entwickelten Taube ist es für den Züchter sehr schwer einzuschätzen, ob die Ergebnisse als angeboren einzustufen, oder ob sie auf Umwelteinflüsse zurückzuführen sind. Wenn dem nicht so wäre, dann müssten alle Tauben von hervorragender Qualität bei allen Züchtern voll einschlagen.
Bei solchen Gedankengängen kommt man unwillkürlich auf das Akklimatisierungsproblem bei erworbenen Jungtauben und dass oft erst die Enkel von erworbenen (Alt-)Tauben eine gute Reiseleistung bringen. Bei neu erworbenen Jungtauben handelt es sich weniger um ein Akklimatisierungsproblem, sondern eher um ein Milieuänderungsproblem. Der Heimatfaktor fehlt diesen Tauben. Und dass erst Enkel erworbener Tauben voll einschlagen ist wohl zusätzlich auf Kreuzungseffekte zurückzuführen. 

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